Unser C1 steht am 27. reisebereit vor
dem Hotel in La Grande Motte

Töfftour von LaGrandeMotte nach Hause

Rhonetal mit Vercors

Ganz im Westen der französischen Alpen zwischen Grenoble im Norden und Die im Süden liegt das Vercors-Massiv. Begrenzt von Isère, Drac und Drôme, steigt das Gebirge von allen Seiten schroff an.
Der «Cirque de Combe Laval» ist eine besonders kühn angelegte Strasse, die gegen Ende des 19. Jh. in die fast senkrecht abfallenden Felswände gehauen wurde.
Und auch die wilde Gorges du Furon zwischen Pont-en-Royans und Villar-de-Lans ist eine sehr attraktive Töff-Strecke.
So nutzen wir die Gelegenheit, dass unsere «Architekturreise zu den Bouches-du-Rhone» in La Grande Motte endete und wir die schon lange auf der Wunschliste stehende Tour auf dem Heimweg aus der Camargue endlich machen konnten.

28. Aug. - 1. Sep. 2024


Einer der Höhepunkte ist die ausgesetzte
Passstrasse des Col de la Machine

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Routen-Karte ganz am Schluss

Eigentlich fängt die Töfftour eine Woche vorher in Mulhouse an: dorthin fahre ich den C1, wo er
vom französischen Transporteur abgeholt und nach La Grande Motte transportiert wird, während wir (mit der Bahn) nach Avignon fuhren, wo unsere «Architekturreise zu den Bouches-du-Rhone» begann.
Nun steht er also bereit für die Tour.


28. Etwas wehmütig lassen wir Etangs, Camargue-Pferde und Vins de Sable hinter uns und fahren Richtung Arles, wo wir die Rhone queren und dann in die Alpilles auf das Hochplateau von Les Baux (vgl. Bauxit) kommen. Weil wir das historische Dörfchen schon von einer Velo-Tour kennen, fahren wir weiter nach Saint-Rémy-de-Provence.
Hier liegt die keltisch-hellenistisch-römische Ausgrabung Glanum einer der interessantesten und bedeutendsten archäologischen Stätten Südfrankreichs. Was wir hier sehen, sprengt diesen Bericht, mehr Bilder und Details hier.

Nach dem Besuch fahren wir weiter nach Orange, wo wir übernachten. Die Stadt mit ca. 30'000 Einwoh-nern ist bekannt für ihre römischen Bauwerke, vor allem das beein-druckende Römische Theater aus dem 1.Jh.n.Chr., es soll das best-erhaltene weltweit sein und ist natürlich UNESCO Welterbe. Seit 1869 finden hier wieder Aufführungen statt. In der Altstadt ist ausserdem das Hôtel de Ville von 1671 mit seinem Beffroi sehenswert.

           

     


29. Nach dem Frühstück im lauschigen Innenhof verlassen wir Orange via «Stadtgründungsbogen» und folgen dem Tal der Ouvèze nach Nordosten durch die Baronnies Provençales.
Wegen einer gesperrten Strasse müssen wir über das Naturstrasse-Pässchen Col de Soubeyrand die Kalkvoralpen ins Aigues-Tal queren. Kurz vor Gap geht's dann Richtung Nordwesten weiter bis Die. Hier zweigt die Strasse nach Norden hinauf durch steile Hänge ins scharf begrenzte Vercors-Massiv ab.
Über die kehrenreichen Südrampe des Col de Rousset kommen wir zum Tagesziel La Chapelle au Vercors.

               


30. Nach dem Morgenbad im Garten-Pool in La Chapelle geht’s zuerst hinunter nach Saint-Jean-en-Royans um die attraktive Strecke des «Cirque de Combe Laval» d.h. Col de Morisson – Col de la Machine fahren zu können und dann auf der Gegenseite wieder hinunter nach Pont-en-Royans.
Die Fortsetzung via Villar-de-Lans durch die enge Gorges du Furon ist eine ebenfalls sehr attraktive Strecke im Vercors.
Danach verlassen wir den Vercors, queren westlich von Grenoble die Isère und fahren noch weiter bis Saint-Genix in Savoyen, wo die Rohne unvermittelt wieder nach Norden fliesst hier übernachten wir stilvoll im Château.

               

           


31. Nun gehts nach Norden durch den Bugey Sud alles entlang der Rohne, vorbei am Grand Colombier bis zur Klus bei Valserhone.
Wir umfahren Genf im Süden und kommen etwas vor Thonon an den Leman. Nach einem Bad im See fahren wir weiter um das See-Ende herum bis nach Vevey.


01. Die letzte Etappe führt am Sonntag von Vevey via Bulle, über den Jaunpass und weiter durchs Entlebuch und Knonaueramt an den Zürichsee, wo wir mit einem Bad im Stadelhofen die lässige fünftägige Töff-Tour durchs Vercors, auf der wir durchwegs schönes Wetter hatten, abschliessen.