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Rundreise Le SénégalSenegal ist das westlichste Land Afrikas. Archäologische Funde deuten auf Siedlungen hin, die bereits 5000 Jahre vor Christus angelegt wurden . Im Mittelalter gab es verschiedene, einflussreiche Königreiche und im 15. Jahrhundert begannen die Portugiesen mit dem Sklavenhandel, welcher später durch die Franzosen und Engländer organisiert wurde. Die Insel Goree erlangte als wichtigster, westafrikanischer Verschiffungsort von Sklaven eine traurige Berühmtheit. Im 19. Jahrhundert war Senegal bis zur Unabhängigkeit 1960 eine französische Kolonie. Noch heute bestehen sehr enge wirtschaftliche und politische Verbindungen zu Frankreich. Die Bevölkerung lebt mehrheitlich von der Landwirtschaft und vom Fischfang. Exportprodukte sind Fisch, Baumwolle, Erdnussöl, Phosphat sowie Zucker. 22. Dez. 2019 - 05. Jan. 2020 |
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Routen-Karte ganz am Schluss
22. Zuerst besuchen wir die Sklaveninsel Gorée, den letzten Aufenthaltsort der Sklaven vor der Verschiffung nach Amerika. Dann eine Stadtrundfahrt in Dakar: das Zentrum mit dem Bahnhof, dann entlang der Corniche zu den Fischern und weiter zum Monument der afrikanischen Wiedergeburt und hinunter an die Plage des mamelles. |
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23. Parallel zur Grande-Côte fahren wir nach St.Louis. Am Lac Rose hatte die Rallye Paris - Dakar jeweils geendet. Wir können mit dem Geländewagen in den Dünen ein bisschen Rallye-Luft schnuppern. Weiter durch die fruchtbare Niayes, bis wir am Abend über den Pont Faidherbe die koloniale Altstadt auf einer Insel im Senegal erreichen. |
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24. Am Morgen sind wir im Djoudj Park, einem der weltweit besten Plätze für Vogelbeobachtungen. Löffler, Wittwenpfeifgänse, Flamingos, Fischadler, Eisvögel, Schlangenhalsvögel, SchreiSeeadler u.v.a.m. Der Höhepunkt ist aber die Brutinsel der rosa Pelikane: mehrere hundert Paare ziehen hier ihre Jungen auf. |
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24. Am Nachmittag erkunden wir per Calèche die 1659 als erste franzö- sische Siedlung und erste Stadt in Afrika erbaut wurde. Zur Kolonial- zeit Haupstadt, ist sie heute noch kulturelles Zentrum des Senegals. Seit 2000 ist die Île de Saint-Louis UNESCO-Weltkulturerbe. Wir übernachten im historischen Hotel de la Poste, wie schon die französischen Postflieger. |
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25. Nun geht es Richtung Süden durch das Erdnussbecken. Touba ist das Zentrum der Sufi-Bruderschaft der Mouriden. Hier ist die Regierung machtlos, es herrscht eine Kalifen-Dynastie. Unterwegs treffen wir auf einen Markt und ein Lager der Peulh Nomaden. Dann geht es weiter nach Kaolack, einer Hafenstadt am Saloum-Fluss. |
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26. Wir fahren nun vom Erdnussbecken Richtung Südwesten und erreichen nahe der Grenze zu Gambia das Fathala Reservat. Hier im Saloum-Delta werden gezielt wieder rote Mangroven gepflanzt, um zuvor durch abholzen ans Meer verlorenes Land zurück zu gewinnen. |
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26. Das Fathala Wildlife Reserve mit 6000 Hektar geschütztem Wald bietet die Möglichkeit, bei einer geführten Safarifahrt unter den riesigen afrikanischen Mahagonibäumen u.a. Giraffe, Burchell-Zebra, Riesen-Elenantilope, Gaukler, Pferdeantilope, Warzenschwein und Senegalkiebitz zu sehen. |
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27. An der Grenze nach Gambia, ist die Unfähigkeit und Korruptheit auf der gambischen Seite offensichtlich. Von Barra führt eine Fähre über den Gambia-Fluss nach Banjul, welches aus zerfallenden Kolonialbauten des einst britischen Bathurst und Blechhütten besteht. Am heiligen Krokodil-Pool lassen sich die Tiere streicheln. |
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28. Um Banjul sieht es teils aus, wie wenn eine Bombe eingeschlagen hätte: hier eine Schlosserei und eine Schreinerei.
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29. Wohlverdienter Ruhetag am endlosen Strand von Bakau. |
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30. Wir verlassen Banjul und überqueren den Gambia. Von Barra geht's weiter nach Juffureh und zum James Island. Hier wurden ebenfalls Sklaven gehalten, bevor sie weiter verkauft wurden. Gegen Abend kommen wir nach Senegal zurück und fahren ins Saloum Delta nach Toubacouta, nahe der Atlantikküste. |
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31. Das Saloum Delta mit seinen Mangroven und den Azustern gehört zum Weltkulturerbe. Der Pirogen-Ausflug am Vormittag durch die Mangroven führt uns auch auf die Insel Sipo, wo wir la cheffe du village begrüssen. Bei Sonnen- untergang machen wir eine weitere Bootstour zu den Schlafplätzen der Vögel. |
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01. Vom Siné-Saloum Delta geht's durch eine weitgehend intakte Savannenlandschaft an die Petite Côte. Am Geburtstag kommen wir an Martinshofen vorbei ;-) Auf der île aux coquillages bei Fadiouth stehen noch die auf Pfählen errichteten Hirsekornspeicher. Mit dem Einbaum fahren wir zurück ans Festland. |
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02. Das Bandia Reservat ist ein schöner Naturpark an der Petite Côte. Hier wurden die ursprünglich im Semegal wild lebenden Tiere wieder angesiedelt. Auf einer Safari beobachten wir auf Affen, Warzenschweine, Pferdeantilopen, Gazellen, Giraffen, Zebras, Nashörner, Büffel aus nächster Nähe. |
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03-05. . |
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