500 Jahre Reformation

Im Luther-Jahr auf seinen Spuren durch Thüringen

Mit dem Historiker Peter Niederhäuser sind wir auf den Spuren der Reformation unterwegs in Thüringen: in Schmalkalden, wo die reformierten Fürsten den Schmalkaldische Bund schlossen und in Erfurt, wo Luther als Augustinermönch lebte - in der Goldenen Aue auf Heldrungen, wo Luthers Sparring-Partner Müntzer enhauptet wurde, in Bad Frankenhausen mit dem monumentalen Reformations-Rundbild und auf dem Kyffhäuser mit dem Nationaldenkmal - in Eisenach, wo Luther auf der Wartburg unter dem Decknamen Junker Jörg vor Kaiser und Kirche versteckt wurde - durch den Thüriger Wald in Paulinzella und auf der Heldburg - in Coburg und auf der Veste Coburg, wo Luther während dem Reichstag von Augsburg an der neuen Glaubenslehre arbeitete.

16. - 21. Juli 2017

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Routen-Karte ganz am Schluss

16. Mit Bahn und Bus gelangen wir nach Schmalkalden.
Auf dem Renaisance-Schloss Wilhelmsburg über der gut erhaltene Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern schlossen Ende 1530 protestantische Fürsten und Städte den «Schmalkaldischen Bund» gegen Kaiser Karl V.

17. Erfurt, seit dem frühen Mittelalter Handelsstadt an der Via Regia, hatte ihre Blüte in der Renaissance.
Wir besuchen die Altstadt mit der Universität in der Luther studierte, Krämerbrücke, Mekwe und Synagoge, den Domberg und das Augustinerkloster, in dem Martin Luther 6 Jahr als Mönch lebte.

18. Auf der Burg Heldrungen wurde der radikale Reformator Thomas Müntzer enthauptet. Das Wasserschloss wurde in den 1660er-Jahren durch die Kurfürsten von Sachsen zu einer eindrücklichen Festung ausgebaut. In Bad Frankenhausen zeigt ein Panorama Szenen und Figuren von Bauernkrieg und Reformation. Auf dem Berg Kyffhäuser steht oberhalb der Burgruinen das Kaiser-Wilhelm- Nationaldenkmal. In der Residenz der Reichsfürsten Schwarzburg-Sondershausen lassen sich mittelalterliche Burg, Renaissance-Schloss und Barock-Anlage im heutigen Baukomplex ablesen.

19. Die Wartburg oberhalb Eisenach zählt zu den bedeutendsten Burgen Europas, sie wurde im 11 Jh. dort gebaut, wo die Via Regia den Thüringer Wald quert.
Heute ist sie UNESCO Welterbe. Hierhin wurde Luther 1521 nach dem Bann verschleppt und hier hat er das Neue Testament übersetzt.

20. Auf der Fahrt quer durch den Thüringerwald besuchen wir die eindrücklichen architektonischen Reste des Benediktiner-Klosters Paulinzella. Weiterfahrt nach Coburg, Renaissance Epitaph in der Morizkirche. Weiterfahrt zur Heldburg, welche das deutsche Burgenmuseum beherbergt.

21.Wir beenden unsere Reise mit der Besichtigung der imposanten Landesfestung über der Stadt Coburg, wo sich Luther 1530 während des Augsburger Reichstages aufhielt.