Exkursion des Fördervereins der VHS Zürich
3. Juli 2025 Unter dem Titel METROPOLEN DES MITTELALTERS |
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Vom Bahnhof her queren wir die Grand Rue, die historische Verbindungsstrasse von Yverdon und Lausanne
nach Bern, die zugleich auch Marktstrasse war. So gelangen wir an die Tour Barraud, ein Überbleibsel der Stadtmauer, welche die
Stadt Payerne im späten Mittelalter und während des gesamten Ancien Régime umgab.
Über die Rue à Thomas gelangem wir an Gebäuden aus dem 16. Jh. durch Passage du Portail wieder an die Grand Rue und so an die Broye,
der wir dann bis zum Pont Guillermaux folgen. Die Brücke 1920 im Art Déco Stil erbaut, ist die erste aus armiertem Beton in der Schweiz,
sie verbindet die Arbeitersiedlung La Ruche mit der Altstadtseite. Dort, ausserhalb der einstigen Stadtmauern steht die neo-romanische
mit Art Déco-Elementen versetzte kath. Kirche von 1928 (wir sind in der reformierten Waadt!). Vorbei an der Cave la Reine Berthe, wo der
Wein aus den Weinbergen im Lavaux - die einst dem Kloster und heute der Stadt gehören - gelagert wird, gelangen wir auf den Hügel mit der Abatiale.
Deren massiges Portal ist durch den Zusammen-schluss der einstigen Zwillingstürme entstanden und vom Kreuzgang blieb nur ein schlichter Innenhof.
In der Vorhalle sind Fresken vom Jüngsten Gericht aus dem 13. Jh. im dreischiffigen Langhaus zeigt sich die meisterhafte Architektur der Benediktiner.
Die Graillykapelle ist im 15. Jh. im gotischen Stil eingebaut worden. Ganz zum Schluss werfen wir noch einen Blick ins Ancien Tribunal aus dem 16. Jh.
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| Wir fahren mit dem Zug ein paar Minuten bis Estavayer-le-Lac. |
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