Natursafari Namibia Caprivi - Sambia

Mit Zelt und 4x4 durch die Nationalparks im Norden Namibias und entlang dem Sambesi bis zu den Victoriafällen.     Übersichtskarte ganz unten

13. Juli 2012 - 3. August 2012

Alle Bilder sind 640x480 => für volle Auflösung Browser auf 200% stellen!!

Flug & Anreise

In der Nacht vom 13. auf den 14. fliegen wir nach Johannesburg. Weiter geht´s über die Kalahari-Wüste nach Windhoek. Die Grenze zwischen Botswana und Namibia ist sogar aus der Luft gut zu erkennen. Erste Nacht im Trans Kalahari Inn, welcome Drink auf der Terrasse.

15. Über 200 km nach Norden führt der Weg zum Wasserberg-Plateau das mit 1875m gut 400m höher liegt als Windhoek. Zwischen den Hütten springen Gibbons und Steenbocks herum, bei der Wanderung auf rötlichen Sandsteindeckel des Nationalparks, geht die Aussicht über die Weite der Omaheke-Senke. Beim Abstieg treffen wir auf Klippschliefer.

16. Wir stehen früh auf und fahren auf einer guten Farmstrasse nach Grootfontein. In dem kleinen Farmstädtchen erledigen wir die letzten Einkäufe und tanken für die nächsten Tage. Dann geht unsere Fahrt weiter in Richtung Tsumkwe. Bei einem der riesigen Baobabbäume in diesem Gebiet errichten wir das Camp für 3 Nächte.

Nxai-Nxai-Reserve (Buschmannland)

17. Auf unserer Erkundungsfahrt durch die Nxai-Nxai-Reserve im Buschmannland treffen wir auf die San, die ersten Bewohner des südlichen Afrika, möglicherweise die Menschen, die an der Wurzel unseres Stammbaums stehen. In der Kalahari-Urnatur beobachten wir verschiedenste Vögel und auch ein Erdhörnchen.

18. Wir besuchen das San-Dorf zu dem „unser“ Baobab-Baum gehört. Die Buschmann-Frauen zeigen, wie sie Feldfrüchte und Heilpflanzen finden. Die Männer demonstrieren, wie sie Spuren deuten und verfolgen, wie sie Feuer machen und in der Kalahari überleben. Einzig Verena und ich wagen am Nachmittag ein Bad im 14° kalten Wasserloch.

Khaudum Nationalpark

19. Eine lange Fahrt auf staubigen Naturstrassen und Sandpisten führt uns (nicht ohne Reifenpanne) nach Norden in Richtung Kaudum-Nationalpark. Im tiefen Busch der Kalahari Baumsavanne beim Sikereti Camp treffen wir sowohl auf die Gelbschnabel-Tokos als auch auf die selteneren Rotschnabel-Tokos.

20. In der ausserordentlich schönen, touristisch unberührten Landschaft des Kaudum machen wir am Vor- und Nachmittag je einen Gamedrive mit Corrado. Dabei treffen wir - vielleicht weil Wildhüter die Tiere aus Helikoptern und am Boden zählen - nicht sehr viele Tiere. Immerhin sehen wir Giraffen, Kudus und Warzenschweine.

21. Inzwischen geht das Abbrechen und Packen schon leicht von der Hand. Elefanten kreuzen unseren Weg ins Khaudum Camp im Norden des Parks. Wir sehen Rebhühner und Kudus. Nach Ankuft im Camp auf Sunset Gamedrive sehen wir eine Gruppe Elefanten am Wasserloch und später Oryx in Staub und Dämmerung.

Okawango & Bwabwata Nationalpark

22. Am Morgen begrüsst uns eine grosse Gnuherde im Xaudum-Becken. 40 km Sandpiste trennen uns vom Okawango, dafür brauchen wir einen halben Tag, der Staub sitzt in jeder Ritze. Dann geht's auf dem Caprivi-Highway noch knapp 100 km bis zum von der lokalen San Kommune bei den Popa Falls geführten Camp am östlichen Flussufer.

23. Auf beiden Seiten des Okavango ist der Bwabwata National Park, der bis zur Grenze von Botswana geht: Hier sehen wir viel mehr Tiere als bisher: Krokodile, Hippos, Kaffernbüffel, Makaken, Impalas, Antilopen, Elefanten auf der östlichen Flussseite. Gnus, Giraffen, Zebras und einen Gibbon auf der Westseite im Mahango Reserve.

Kwando: Mavunje Camp / Mudumu Game Reserve

24. Wir Verlassen das Camp am Okavango und fahren mit unserer Crew 200 km weiter nach Osten zum Kwando. Der Fluss markiert den Beginn des Caprivi-Zipfels. Am Ostufer des Kwando, noch vor dem Mudumu Game Reserve, ist Dan's fantastisch gelegenes Mavunje Camp. Das Gebiet hat eine extrem hohe Elefantendichte.

25. Die staubige einstündige Fahrt ins Mudumu Game Reserve lohnt: in einer schönen Flusslandschaft am Kwando zeigen sich Elefanten, Gibbons und Zebras. Vor Sonnenuntergang bietet Dan eine Bootsfahrt im Kwando an. Hippos Elefanten und eine grosse Herde Giraffen sind im Abendlicht zu sehen.

Sambesi Houseboat Safari

26. Nach Katima Mulilo sind es noch 130 km nach Nordosten. Von hier gehts mit den Hausbooten gemächlich den Sambesi hinunter. Entlang dem Wasser leben viele Vögel. Die kleinen Bienenfresser wohnen in Sandhöhlen am Flussufer. Auf der Sambischen Seite wird Landwirtschaft betrieben, die Bauern holen Namibisches Riedgras zum Bau ihrer Hütten.

27. Heute sind wir mit den Booten doppelt so schnell unterwegs und kommen gegen Abend durch das Impalila Schutzgebiet an den Chobe (=Kwando). An dessen Südufer, in Botswana, grenzt der Chobe Nationalpark, das wildreichste Naturreservat. Und alle Arten sind auf wenigen hundert Meter am Flussufer vertreten.

28. Eine Bootsafari am Vormittag und eine am Nachmittag ermöglichen uns die unglaubliche Vielfalt an Vögeln und wild im Chobe Nationalpark zu geniessen. Mit den Booten kommen wir näher an die Tiere heran als beim Game Drive.

29. Der direkte Vergleich mit Kaffernbüffel zeigt erst, wie riesig die Elefanten sind.
An der botswanischen Grenze werden wir von Mannex und Oscar mit den Geländewagen abgeholt. Durch die Puku Flats und über die Ngoma Bridge kehren wir nach Namibia, genauer in die Houseboat Lodge in Katima zurück.

Jungle Junction

30. Heute verlassen wir Namibia und fahren durch Sambia d.h. auf der linken Flusseite des Sambesi weiter Richtung Osten.
Auf halben Weg zwischen Kasane und Livingston liegt Bovu Island im Sambesi, und das Jungle Juction Camp. Mit Einbäumen queren wir den Fluss. Und mit Einbäumen machem wir eine Sunset Cruise.

31. Auf dem Nordufer des Sambesi, etwas östlich von Bovu Island liegt das Dorf Kayama.
Wir können die Felder, welche von den Dorfbewohnern bebaut werden und das Dorf selbst besuchen. Zwei Frauen aus dem Dorf bereiten für uns ein traditionelles Essen. Am Abend kommen die Dorfbewohner in unser Camp und spielen zum Tanz auf.

Livingston - Victoria Falls

01. Die Letzte Etappe unserer Reise führt zu den Victorial Falls. Auf mehr als 1700 m Breite fällt das Wasser des Sambesi über 110 m in die Tiefe, der breiteste Wasserfall überhaupt. Es donnert und zischt, die Luft ist feucht und es bildet sich bei Tag und - dank Vollmond - selbst bei Nacht ein Regenbogen.

02. Zum Abschluss drehen wir noch mit dem Microlight unsere Runden über den Victoria-Fällen und machen einen Safari-Flug über Long Island - einfach super!
Das Rhino in der Maramba River Lodge verabschiedet uns noch mit offenem Maul (ein Bild auf das wir zwanzig Tage vergeblich gewartet hatten :-)

Über 2500 km mit Geländefahrzeugen, Hausbooten und Microlight. alle GPS-Tracks im KML-Format

Karte mit Track unserer Safari