La Gomera

La Gomera liegt nur 400km vor der marokkanischen Küste, aber die Anreise nach China ist kürzer als ins kanarische Wanderparadies.
(Karte mit Reiseroute ganz unten)

10.-17. Februar 2013

11. Am ersten Tag erkunden wir den Baranco de Argaga. Der Einstieg ist wenig östlich vom Hafen Valle Gran Rey. Im unteren Teil gibts eine Art Gletschermühlen. Weiter oben weisen nur noch Steinmännchen den Weg durch die vom Vulkanismus geprägten Flanken, die mit einfacher Kletterei zu bezwingen sind.

12. Auf der westlichen Seite des Valle Gran Rey trohnt ein Baum auf dem Risco de la Mérica. 800 Höhenmeter sind zu überwinden. Der Blick von oben ist eindrücklich. Beim Mirador El Vallio wartet eine endemische Eidechse auf uns. Die Wanderung endet im vom Norden eingenebelten Arure, von wo uns der Bus wieder auf Meeresniveau bringt.

13. Der Garajonay-Nationalpark behütet das Weltnaturerbe La Gomeras, den Lorbeer-Urwald in den zentralen Hochlagen. Hier ist es meist feucht-neblig und oft regnet oder eher nieselt es von Norden her. So kommt genug Wasser für die ganze Insel zusammen. Dank dem porösen Lava-Untergrund sprudeln auch in den Südtälern ganzjährig die Quellen.

14. Per Miet-Roller erkunden wir die Barancos des Nordens, die oft unter dem Hochnebel sind. Am Eingang zum Valhermoso sind die Chorros de Epina, neben der Mündung steht das Castillo del Mar. Die Carretera del Norte führt weiter via Tamargada, Las Rosas und dem hübsch gelegenen Agulo zur Bananenhauptstadt Hermingua, wo wir die Molino de Gofio mit dem Heimatmuseum besuchen. Ganz im Nordosten ist San Sebastián, wo wir an der Plaza de las Américas das Zollhaus mit dem Kolumbusbrunnen anschauen. Der Rückweg führt dann über die Carretera del Sur, wo sich beim Aufstieg der Blick auf Teneriffa und zum Teide öffnet, bevor wir in den Nebel eintauchen.

15. Mit dem Flughafenbus fahren wir bis Igualero. Dann steigen wir nach Imada und weiter durch den Baranco de Garimar hinunter. Über den Cabezo de las Vetillas steigen wir wieder hoch nach Targa. Entlang der Flanken des Baranco de las Cocos gelangen wir via Antoncojo hinunter zum Flughafen, von wo der Abendbus zurückfährt.

16. Im obern Teil des Baranco Gran Rey führt eine Wanderung von El Guro hinauf in die Steilwand des Lomo del Harinero. Oben folgt der Weg einem ausgesetzten Felsband mit entspechend spektakulären Ausblicken ins Tal. Dann geht's über einen Schuttkegel wieder steil hinunter nach La Viscaína und von dort im Tal zurück nach la Calera.

17. Im Gegensatz zur Hinreise, wo wir La Gomera nur bei tiefster Nacht gesehen haben, bringt uns der Bus bei der Rückreise auf die zehn Uhr Fähre. Kurz vor San Sebastián sieht man Teneriffa mit dem Teide. Die Fähre manövriert rückwärts in den Hafen und eine Halbe Stude später heisst es hasta la vista La Gomera!

Unserer Tracks zu Fuss und mit dem Roller