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Es muss nicht immer Süden sein, es müssen nicht immer die Alpen sein Eine Sommerreise zu den Ch'tisÜber den Schwarzwald in die Oberrheinische Tiefebene und durch die nördlichen Vogesen in die Pfalz. Durch den Pfälzer Wald ins Saarland und den Hunsrück streifend in die Luxemburgischen und Belgischen Ardennen. Durch Französisch-Flandern ins Pas-de-Calais an den Ärmelkanal, durchs Artois und der Opal-Küste folgend in die Picardie dort entlang der Somme weiter in die Champagne. Über die Hügel der Argonne ins Tal der Maas und weiter nach Lothringen. Den Oberlauf der Mosel hinauf in die Vogesen und hinunter ins Tal der Saône. Schliesslich durch den Jura ins Schweizer Mittelland. So kamen knapp 2'500 abwechslungsreiche, vorwiegend von Naturlandschaften geprägte Kilometer zusammen. 6. -17. August 2016 |
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Routen-Karte ganz am Schluss
06. Am Sammstagnachmittag führt erste Etappe über Schaffhausen und Bonndorf an den Schluchsee. |
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07. Wir folgen der Schwarzwald-Hochroute über den Titisee und Freundenstadt bis Baden-Baden. Über die nördlichen Vogesen in der Nordost-Ecke des Elsass kommen wir am zweiten Tag bis Landau in der Pfalz. |
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08. Wir queren den Pfälzer Wald und kommen ins Saarland, erst nach Saarbrücken, dann vorbei an Völklingen (Weltkulturerbe Völklinger Hütte) bis nach Saarlouis. |
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09. Nach dem Besuch der Kasematten und Vauban-Festung von Saarlouis geht's über die Mosel weiter nach Luxemburg. Hier machen wir eine Rundtour durch das Ösling (Luxenburger Ardennen): durchs Müllertal in die mittelalterliche Festung Vianden, dann entlang der Our und über Clervaux und Wiltz wieder in die Hauptstadt. |
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10. Zu Fuss erkunden wir die Altstadt und Festung von Luxemburg (Weltkulturerbe). |
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11. Unser Hotel war einmal eine Kirche, Mons scheint den Strukturwandel zu schaffen. Lille - ursprünglich l'ile - die Hauptstadt des einstigen Französisch-Flanderns wurde in den Kriegen kaum beschädigt und das Zentrum um die Grande Place strahlt heute selbst im Regen. Am Abend erreichen wir Dunkerque. |
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12. Dunkerke hat wie alle Flämischen Städte einen Beffroi (Weltkulturerbe), zusätzlich aber auch den Leughenaer Turm. Wir folgen der Opalküste über Calais mit den Fähr- und Tunnel-Terminals bis zur Bucht von Wissant, wo zwischen den Caps Blanc-Nez und Gris-Nez Kreideklippen den Kontinent vom Kanal trennen. |
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13. Am Morgen Blick auf die Cliffs von Dover, 'entre deux caps' wandern wir auf dem breiten Sandstand. Dann fahren wir weiter durch's Land der Ch'tis bis Paris-Plage. Von Le Crotoy an der schönen Somme-Bucht bis weit ins Hinterland um Amiens heisst es überall "desolé, on est complet", so übernachten wir in Albert. |
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14. Wir folgen weiter der Somme Richtung Südosten und schauen uns die Gallische Festungstadt, das auch im Fränkischen Reich wichtige Laon an. Die Kathedrale begründet die Gotik auf dem Kontinent. |
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15. Die Kathedrale (wo 25 Könige gekrönt wurden), das Palais du Tau und die spätromanische Abteikirche Saint-Remi aus dem 11.Jh sind Weltkulturerbe in Reims. |
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16. Der Stephansdom hat die grösste bemalte Glasfläche, St.Pierre steht auf Fundamenten der ältesten Kirche 4.Jh. Deutsche (Bahnhof) und französische Architektur (Centre Pompidou) treffen hier zusammen. Wir folgen der Mosel nach Nancy, Ex-Hauptstadt Lothringens mit dem Stanislas-Platz (Weltkulturerbe). Dann weiter bis Épinal. |
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17. Am Col du Mont de Fourche überqueren wir die Vogesen und damit die Wasserscheide zwischen Nordsee und Mittelmeer. Über das Plateau des Mille Étangs gelangen wir nach Ronchamps (LeCorbusier-Kapelle Weltkulturerbe). Über den Scheltenpass kommen wir wieder in die Deutschschweiz und via die Klus von Balsthal ins Mittelland. |
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