
24. Nach der Enteisung nichts wie weg aus der neblig-kalten Schweiz mit der Malaysia-Air via KualaLumpur nach PhnomPenh, wo bei 30° am Schatten nicht nur am Königspalast die SboreaRobusta blüht. |
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Das ist die Definition und das Sebstverständnis von Kambodscha: der Zusammenfluss von TonleSap und Mekong. |
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25. Auf der Fahrt gegen Süden dominieren auf der Strasse die Motorräder. Damit lässt sich alles transportieren - auch Velos. Mit Anhänger und Zusatztank wird der Töff zum Ferntransporter für Mensch und Material. |
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Die Ebene zwischen Takeo und dem Mekong wird künstlich unter Wasser gehalten und nebst dem Reis lebt man hieer vom Fisch und Wasserpflanzen. |
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26. Wer nicht mit dem Ochsenkarren unterwegs ist, der braucht Benzin. Und das gibts an jeder Ecke unterm Sonnenschirm zu kaufen. |
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27. Die längste Etappe der Rundreise: 8 Stunden Autofahrt von Sianoukville nach Battambang, da sieht man einiges auf der Strasse. |
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Sitzt nicht die ganze fünköpfige Familie drauf, wird mit dem Motorrad alles transportiert: Hühner und Schweine, Matratzen . . . |
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Battambang ist die zweitgrösste Stadt des Landes (200'000 Ew). |
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Westlich der Stadt liegt der PhnomSampou. |
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28. Der letzte Abschnitt der Rundreise geht mit dem Boot durch die Kanäle und die Überschwemmungsebene zum TonleSap. Am Stadtrand von Battambang sind die Wohnzustände erbärmlich, es herrschen Slum ähnliche Zustände, das Vieh wird wegen dem Dengue-Fieber in Moskitonetzen gehalten. |
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Am TonleSap spielt sich das Leben auf dem Wasser ab: Ganze Familien sind mit mehreren Booten im Schlepptau unterwegs, die Kinder gehen mit dem Boot zur Schule sogar ein schwimmendes Take-Away gibt es hier. |
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AngkorTom (um 1200) 'grosse Hauptstadt' |
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Bayon (1190) In der Zeit religiöser Wirren als Hindu-Tempel angefangen, als Buddha-Tempel vollendet, und später durch Entfernung aller Buddhas wieder als Hindu-Tempel genutzt. |
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Aussen ist der Bayon mit einem detailreichen Fries, der die Geschichte der Khmer erzählt, umgeben. |
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Baphuon (1060) und Elefantenterrasse (1180) |
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Prasat Kravan (900) ältester Tempel in AngkorTom, fünf Ziegeltürme in Linie und Flachreliefs im Ziegel. |
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SrasSrang (1180) Terrasse zum Pool von 700x300m |
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BunTeayKdei sieben-türmiger Buddha Tempel, Uni Sofia (Tokyo) hat Buddhas gefunden. |
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TaProhm (1186) 'alter Brahma'. Buddhistisches Kloster, das völlig vom Dschungel überwuchert ist. Eingangstor mit vier Bodhisattva-Gesichtern. |
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TaKeo (980) Tempelberg aus Sandstein, fünf im Zentrum und den vier Ecken angeordnete Türme. Ein Blitzschlag wurde als schlechtes Omen gedeutet und der Bau nie fertig gestellt. |
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Thommanon und Chaosay (1120) Kirchenförmige Tempel aus Lava- und Sandstein mit je einem lotusförmigen Turm und einer bzw. zwei Bibliotheken. |
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Preah Khan (1190) dem Vater von Jayavarman IIV gewidmete Tempelanlage und Klosterschule mit Vishnu, Shiva und Budda geweihten Heiligtümern. |
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NeakPean (1190) 'verdrillte Schlangen'. Wassertempelanlage mit dem Zentraltempel im grossen Teich als der Spitze des Universums, von wo die vier Welflüsse entspringen (vier kleine Teiche mit je einem Tierkopf in einer Kapelle als Quelle). |
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TaSom (1190) 'alter Som'. Dem Lehrer und Mentor von Jayavarman IIV gewidmeter Lokesvara-Tempel aus Lava- und Sandstein. |
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Östlicher Mebon (952). Shiva geweihter Tempel mit zwei Terrassen-Ebenen aus Lavastein, an den vier Ecken jeweils ein Elefant. Dritte Ebene mit den fünf Türmen aus Sandstein. |
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PreRup (961) 'Leichendreher'. Der Kremationstempel ist ein aus Lava- und Sandstein gebauter dreistöckiger Shiva geweihter Hindu-Tempelberg mit fünf Türmen und zwei Kremationskammern. |
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BanteaySrei (980) 'Zitadelle der Frauen'. Das Kleinod und kunstgeschichtlicher Höhepunkt unter den Tempeln Angkors. Drei Türme und zwei Bibliotheken aus rotem Sandstein. Einziger nicht vom König gebauter Tempel. |
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BanteaySamre (1250) Vishnu geweihter hinduistischer Tempel mit hoher Umfassungsmauer aus Lavastein. |
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Eine 150m lange Brücke über das Urmeer führt zum nach Westen(!) gerichteten Haupteingang, die schiere Grösse der 600m breiten Portalanlage erschlägt einen. Im Innern spiegelt sich der Tempelberg mit seinen 5 Türmen in den Pools der Bibliotheken. |
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Die mit 800m längsten Flachreliefs der Welt erzählen Hindu-Sagen: irgendwelche Götter oder Inkarnationen derselben kämpfen gegen irgendwelche Dämonen. Das Gute kann nur siegen, wenn es irgendwelche faulen Deals eingeht. Beruhigend ist, dass es nur 32 Höllen, aber 37 Himmel gibt ;-) |
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Auf der zweiten Ebene ist die Galerie der 1000 Bhuddas und von da geht es steil hinauf zur Turmebene. Der mittlere 42m hohe Turm ist die Stupa von Suryavarman II, damit wurde die Tempelanlage nach seinem Tod zur Nekropole. |
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Vom Fesselballon aus wird das Konzept des grössten Sakralbaus der Welt ersichtlich: Die Mauern hinter dem das Urmeer symbolisierenden 150m breiten Wassergraben umschliessen die 1113 erbaute Tempelstadt von knapp 1qm Grösse. Darin fanden um den Tempel Holzhütten für einen Hofstaat von 20'000 Personen Platz. |
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