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Karte mit Reiseroute ganz unten
26. Knapp 2000km sind es von Winti bis nach Litauen. Am Freitag fahren wir eine erste Etappe, ca. 950km bis Berlin. Am Samstag wollten wir bis Kaunas nochmal soviel machen. Aber um die Mittagszeit bei knapp 40° gibt der Motor unseres C1 auf der polnischen A2 kurz vor Posen den Geist auf. |
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27.-29. Dank TCS MotoAssistance kann ein lokaler Transport bis Posen organisiert werden. Bis die C1 aber bei der BMW-Vertretung ist, ist es 19:00 Uhr. Wir verbringen also ein Wochenende mit warten in Posen, wo wir vor genau drei Jahren schon einmal mit dem C1 waren. Diesmal Postmodern, Jugendstil, Postindustriell. |
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30. Die Reparatur wird dauern, nur schon bis die Ersatzteile beschafft sind. |
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31. Endlich im Baltikum! Erster Stopp in Kaunas, der heimlichen (und früheren) Hauptstadt Litauens. Wir folgen dem Fluss Nemunas, der in seinem Unterlauf die Grenze zur Russischen Exklave Kaliningrad bildet. Auf dem Lande stehen noch viele der ursprünglichen Holzhäuser. Am Abend erreichen wir Klaipeda. |
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1. Die Kurische Nehrung ist eine exzellente Sommerfrische, was schon die Adligen des 19 Jh. gewusst haben. Wir fahren bis zum letzten Ort vor der Grenze zu Kalingrad. Dort mieten wir Velos und erkunden die bewaldete Dünenlandschaft auf Haff- und Meerseite, wo wir auch baden. |
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2.Von Klaipeda geht's nach Palanga, wo das Litauische Bernsteinmuseum ist. Im Naturreservat am Pape-See, ein verlandendes Haff, leben rückgezüchtete Wildpferde, die wir leider nicht sehen. Der ehem. Russische Kriegshafen Lepaia soll der windigste Ort des Baltikums sein. Wir fahren gegen Osten ins Landesinnere nach Kuldiga. |
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3. Goldingen wurde von Deutschorden-Rittern gegründet. Der Wiederaufbau hat erst begonnen, die Backsteinbrücke über die Ventas ist Weltkulturerbe, der Wassfall ist nur 70 cm hoch, dafür mit 240m der breiteste Europas. An die Rigaer Bucht treffen wir ans Meer, ein Strand ohne Musik und ohne Goldketteli verkaufende Neger: Genuss pur! |
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4. Riga - 100 verlorene Jahre 'dank' Deutschland und Russland. Jetzt läuft die Aufholjagd! |
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5. Der Gauja-NP, die livländische Schweiz, ist Wanderparadies. Störche, Windmühlen und Pfahlbauten in Araisi. Über das mittelalterliche Cesis geht's ans & ins Meer und dem Strand hoch bis Pärnu nach Estland. Hier sind die Wunden der letzten 100 Jahre zumindest äusserlich verheilt. |
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6. Im Sommer ist Altstadt von Tallinn ein einziger Touristen-Jahrmarkt, der einzige Ort im Land, an dem man fast alles, was gesagt wird, versteht (Estnisch spricht hier keiner). Wenige km östlich gibt es ein bronzezeitliches Gräberfeld. Nach dem Besuch des Jägala-Juga (Wasserfall) erreichen wir den Laheema-NP wir baden & übernachten in Vosu. |
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7. Im Kunstmuseum Viinistu stehen 100 Koffer, in den Buchten des NP liegen die Findlinge zu tausenden. Nach dem letzten Schwumm im Meer geht's vorbei am Gut Palmse und der Ruine der Ordensburg Rakvere gen Süden. Baden im riesigen Peipus-See mit Sandstrand ist fast wie am Meer. Nachtessen in Tartu. |
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8. Die Südestnische Metropole ist Hochschulzentrum und mit 100'000 Einwohnern ist Tartu zweitgrösste Stadt des Landes. Der Dom aus dem Mittelaler wurde nicht wieder aufgebaut. |
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9. Durch den hügeligen Raznas Nationalpark gehts via Aglona, wo eine riesige Basilika im Nichts steht, nach Daugavpils, dort besuchen wir das Mark Rothko Art Centre (er wurde hier geboren). Bereits wieder in Litauen fahren wir durch den Aukstaitijos Nationalpark und baden in einem der vielen Seen. |
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10. Vilnius, das geografische Zentrum Europas (!), war im Mittelalter die bedeutenste der Baltischen Städte und hat entsprechend eine riesige Altstadt in der dutzende Kirchen stehen, die aber nach der Sowjet-Zeit nur zum Teil wieder als solche genutzt werden. August ist Hochzeitsmonat, wir treffen auf mindestens 20 Hochzeiten. |
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11. Die Wasserburg Trakai ist das Rütli der Litauer: hier soll 1337 alles begonnen haben. |
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