10. Start in Winti bei perfektem Sommerwetter. Via Axenstrasse - Flüela ins Goms und fast das ganze Wallis hinunter bis Martigny. Hier besuchen wir die Balthus-Ausstellung in der Fondation Giannada. |
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11. Durchs Unterwallis an den Genfer See und ohne jede Zollkontrolle in den Schengen-Raum nach Thonon, dem eigentlichen Ausgangspunkt der Route des Grandes Alpes. Bevor es losgeht, nehmen wir noch ein Bad im See mit Blick auf Vevey gegenüber. Im Chablais steigen wir hinunter zur Gorges du Pont du Diable. Gleichzeitig mit dem Gewitter kommen wir in Cluses an. |
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12. Am Mittag lichten sich die Wolken und wir fahren die ersten 3½ Pässe der Route: Col de la Colombière 1613m, Col des Aravis 1486m, Col des Saisies 1650m und noch fast auf den Cormet de Roselend. Am Lac de Roselend wurde diese Woche ein kleines Hotel eröffnet und wir übernachten hier. |
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13. Gegen Mittag hört es auf zu regnen und wir fahren los Richtung Val d'Isère. Allerdings kommt auf halbem Weg zwischen dem Cormet de Roselend und Bourg-St-Maurice ein italienischer Motorradfahrer in einer mit Schlamm bedeckten Kurve ins Schlingern, fällt schliesslich, rutscht auf unsere Fahrbahn und bringt uns zu Fall. Vorläufig Ende unserer Reise. |
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14. Der Aufprall in unser Vorderrad war so hart, dass die Lenkung gebrochen ist. Vor Ort lässt sich nichts machen, schon gar nicht am 14. Juillet. TCS MotoAssistance wird sich um den Rücktranport des ernsthaft beschädigten C1 kümmern. Wir selbst fahren auch erst mal zurück und zwar mit der Bahn via Chambéry und Genf. |
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24. Nach 10 Tagen sind wir soweit genesen und der zweite C1 soweit ausgerüstet, dass die Tour weiter gehen kann. |
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25. Auf der Abfahrt ins Val d'Isère sehen wir noch Mal auf Bourg-St-Maurice. Mit dem Col d'Iseran (2764m) schaffen wir den höchsten Punkt unserer Tour. Über den Col du Télégraphe geht's weiter auf einen der reizvollsten Alpenpässe: den Galibier. Via Col du Lautaret und die Festung Briançon fahren wir zum Izoard, wo wir knapp unter der Passöhe im Réfuge Napoléon übernachten. |
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26. Der Abstieg vom Izoard führt duch die Casse Déserte, eine faszinierende Mondlandschaft, hinunter duch die beeindruckende Schlucht Combe du Queyras nach Guillestre. Dann über Vars weiter zum gleichnamigen Pass in die nun spürbar mediterrane Alpenwelt der Provence nach St-Paul-sur-Ubaye und bis nach Barcelonnette. |
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27. Nach einem Abstecher auf den urigen Col d'Allos fahren wir über den Col de la Cayolle zwischen den 3000ern des Mercantour Nationalparks hinunter nach Guillaumes. Hier hat die Var im roten Fels die Gorges de Daluis geschaffen. Dann führt die Route über den Col de la Couillole, vorbei am Felsenstädtchen Roure hinunter ins Valdeblore und wieder hoch Richtung Col St-Martin. |
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28. Blick zurück auf La Bolline, wo wir im Hotel Valdeblore ausgezeichnet aufgehoben waren. Nun geht's über den Col St-Martin zum Col Turini. Wer glaubt, hier unten über einen Pass von 1600m, sei ein Kinderspiel, wird von den engsten Haarnadeln eines Besseren belehrt. Nach dem Mittagsgewitter in Sospel geht's über den insgesamt 17. Pass unserer Tour und den letzten der Route des Grandes Alpes, den Col de Castillon hinunter nach Menton ans Mittelmeer. |
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29. Menton gefällt uns, es hat nichts von der mondänen Art der Côte d'Azur. Wir besichtigen zwei schöne Gartenanlagen, beide ursprünglich von wintermüden Engländern angelegt: Die Villa Maria Serena liegt direkt an der Grenze zu Italien (Ventimiglia). Die Serre de la Madone am Engang des Val Gorbio. |
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30. Von Menton aus kan man rund um's Cap Martin bis nach Monte Carlo (Monaco) wandern. Der Weg ist dem hier verstorbenen LeCorbusier gewidmet. Rund 30m über dem Meer in den Klippen mit immer wieder neuen Aussichten. In einer versteckten Bucht nehmen wir das wohlverdiente Bad. Zurück geht's mit dem Zug. |
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31. Weiter geht's nach Nizza, wo wir das Chagall-Museum mit der weltweit grössten Sammlung von Werken Marc Chagalls, sowie das Musée Matisse, das uns die erstaunliche Breite des Schaffens von Matisse offenbart, besuchen. Wir fahren noch bis Cagnes sur Mèr, so dass es grade noch zum Baden vor Sonnenuntergang reicht. |
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01. Auch heute ist Kultur auf dem Programm: in Biot besuchen wir das Nationale Fernand Léger Museum mit seinen riesigen Fassaden-Mosaiken und in St.Paul (Vence) die Fondation Maeght unter anderem mit Giacometti Skulpturen und einem Miró Labyrinth. Wir fahren auf der Route Napoléon noch bis Castellane. |
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02. Wir machen den lohnenden Umweg durch die Gorge du Verdun, die den RiverRaftern alles abverlangt. Für die Mittagspause bietet sich das schmucke Städtchen Moustiers-St-Marie an. Mit den letzten blühenden Lavendel-Feldern verlassen wir die Haute Provence und kommen kurz vor Sistéron wieder auf die Route Napoléon, die noch bis Grenoble führt. Von da weiter nach Norden über Chambéry bis Aix-les-Bains. |
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03. Von der Jugendstil-Bäderstadt gehts entlang dem Lac du Bourget, dann bei Seyssel an die Rhone und in den Haute Jura. Der Col de Faucille oberhalb Gex bietet einen super Blick über den Genfersee in die Westalpen. Durch das Vallée de Joux und das Val de Travers gelangen wir nach Neuchâtel und schliesslich via Biel - Solothurn nach Hause. |
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